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Klaus Peschel stellt in North Carolina aus (02.09.2009)

Reges Interesse in den USA für die Bilderschau "Würde. Leben mit Alzheimer"

Wurzen/Charlotte. "Dignity. Life with Alzheimer‘s disease" heißt eine neue Ausstellung in den USA. Im Muldental und in Sachsen trug sie den Titel "Würde. Leben mit Alzheimer". Weit über eintausend Besucher sahen die Schau zwischen Dresden und Leipzig. In Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina zeigt man sich dieser Tage gleichfalls beeindruckt: Die Fotoausstellung wurde am Sonntag im Beisein des Bildjournalisten Klaus Peschel vom deutschen Honorarkonsul für North Carolina, Kurt G. Waldthausen, im Foyer der St. Mark´s Lutheran Church eröffnet.

In seinen einführenden Worten zeigte sich der Konsul berührt von der sensiblen Art der Fotografie, und er wertete die Ausstellung als einen Beitrag des Zusammenwirkens von Deutschland und Amerika in der Alzheimer-Problematik. Ähnlich war auch der Duktus der Grußadresse der Alzheimergesellschaft Sachsen an die Ausstellung in North Carolina. Zuwendung sei die beste Medizin, heißt es dort, und es sei wichtig, in die Öffentlichkeit zu gehen.

In die Wege geleitet, organisiert und technisch vorbereitet wurde die Exposition von der Deutschen Kirche in Charlotte. Über den Beweggrund sagt Pastor Enrico Leicht: "Es ist sehr gut, gemeinsam vieles zu tun, um den an Demenz erkrankten Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen."

Klaus Peschel, dessen Tochter in dem Ort in North Carolina mit ihrer Familie lebt, bedankte sich mit kurzen Worten für die Möglichkeit, in Charlotte ausstellen zu dürfen. Danach wurde er gebeten, über einzelne Fotos zu sprechen. Ein Rundgang durch die Ausstellung war ein Dialog zwischen Bildern und Besuchern und dem Bildautor. Es wurden die Geschichten von ausgestellten Fotos erzählt, und man begann offen über eigene Erfahrungen mit Demenz in Familie und Freundschaft zu reden.

Die Fotos sind noch bis Anfang September in Charlotte zu sehen. Danach sollten sie wieder zurück in das Muldental gehen. Doch das Interesse an der Ausstellung erlaube das nicht, berichtet der auch für die Muldentaler LVZ-Ausgabe tätige Fotograf. Sie bleiben in Amerika. Es gebe, so Peschel, bereits Nachfragen für die Ausstellung, unter anderem aus Philadelphia.
Annah Leicht

Text zum Foto: Klaus Peschel in Amerika: der Bildjournalist im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern in Charlotte.

Annah Leicht
Leipziger Volkszeitung Ausgabe Muldental 26.08.2009
Foto: Annah Leicht

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