Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
 
   

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Am 13.11.2008 waren Frau Christine Noack und Herr Hans-Werner Bärsch Studiogäste in der MDR-Sendung "Hauptsache Gesund". (29.11.2008)

Am Anfang der Livesendung führte der Moderator aus: "Wenn Alzheimer beginnt, steht das ganze Leben plötzlich Kopf. Und das nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen. So wie bei Christine Noack aus Beucha, deren Mutter vor zwei Jahren erkrankte. Was das für die Familie bedeutet - darüber werden wir gleich sprechen."

Thema der Sendung war "Bedrohung Alzheimer" und hauptsächlich war Frau Dr. Vera Holthoff von der Gedächtnisambulanz Dresden mit dem Moderator Herrn Friedemann Schmidt im Gespräch.

Frau Noack schilderte, wie sie 2 Jahre lang mit ihrem Bruder zu Hause ihre nun 89-jährige Mutter gepflegt und betreut hat. Sie brachte zum Ausdruck, dass sie am Anfang dieser Belastung zunächst nicht gewachsen war und ein Gefühl der Hilflosigkeit hatte, wie sie aber Kraft für die Aufgabe in der Selbsthilfegruppe in Brandis erhielt

Herr Bärsch schilderte dann die Hilfsmöglichkeiten der Selbsthilfegruppe in Brandis, wie gut es den Betroffenen tut, wenn sie die Möglichkeit eines Erfahrungs-austausches über den Umgang mit den Kranken haben. Es wird Verständnis gefunden bei Menschen mit gleichen Situationen. Die Angebote beziehen sich auf Hilfen zur alltäglichen Lebensgestaltung, Aufklärung über den Verlauf der Krankheit, Entlastungsangebote und Hilfen bei der Antragstellung gegenüber Kranken- und Pflegekasse.

Durch das Fortschreiten der Krankheit wurde die Pflege ihrer Mutter immer aufwendiger. Frau Noack brachte zum Ausdruck, dass zu Hause die körperlichen- und seelischen Belastungen so groß wurden, dass sie sich nicht mehr erholen konnte und deshalb mit der Familie über den Umzug ins Heim beraten und entschieden wurde. Diese Entscheidung diente zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit und ihrem Familienleben. Es besteht ein viel entspannteres Verhältnis zu ihrer Mutter bei den Besuchen im Heim - ohne Zeitdruck. Sie weiß, ihrer Mutter hat sich gut eingelebt und fühlt sich wohl.

Dort erfährt nun ihre Mutter außer professionelle Pflege rund um die Uhr ein vielfältiges Betreuungsangebot.

Am Ende der Sendung wurde zum Ausdruck gebracht, dass es heute immer mehr Heime gibt die das räumliche und soziale Umfeld so gestalten, dass ein Leben im Heim den Betroffenen eine gute Lebensqualität bieten kann.

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