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Luftnummer im Brandiser Sinngarten Gymnasiasten tüfteln seit zwei Jahren an Windrad-Projekt im Altenpflegeheim Brandis. (16.10.2008)

Eine Luftnummer ist das Projekt der Brandiser Gymnasiasten auf keinen Fall. Denn die Idee, die den Schülern für den Sinngarten des Brandiser Pflegeheims in den Sinn kam, ist einfach, aber genial: Viel Wind machen, um am Rad zu drehen. Zugegeben, es klingt nach Physik auf Düsentrieb-Niveau, doch das spornt die Brandiser Tüftler höchstens noch an. Das Projekt der ehemaligen Zehntklässler, die bereits im Vorjahr mit ihren Tüftel-Arbeiten begannen, dreht sich ganz und gar ums Windrad im Brandiser Sinngarten. "Unser Ziel war es, die Energie des Windrades in eine nutzbare Form zu bringen", erklärt Physiklehrer Lutz Feichtinger. Dazu habe man drei Möglichkeiten: mechanische Arbeit, Licht oder Töne. Die erste ist bereits in die Realität umgesetzt worden, die anderen beiden sollen nun mit Unterstützung der Envia folgen, so Feichtinger. "Bisher haben wir an das Windrad ein Fahrrad angeschlossen, bei Wind dreht sich dessen Hinterrad. Realisiert wird dies mit Hilfe einer Batterie, die den Motor antreibt und so das Scheibenrad des Fahrrads zum Drehen bringt", erläutern die beteiligten Schüler. In Zukunft soll den Besuchern jedoch ganz von allein beim Anblick der Konstruktion ein Licht aufgehen. Zurzeit tüfteln die Brandiser noch daran, wie sie durch die Energie des Windes auch eine Zwölf-Volt-Glühbirne zum Leuchten bringen. "Es ist alles nicht so leicht, aber es macht Spaß", sind sich die jetzigen Elftklässler einig. Die Tüfteleien sorgen einfach für frischen Wind im Stundenplan. Unterstützung haben sich die jungen Düsentriebs bei ihrem Vorhaben zudem vom Beuchaer Klangkünstler Erwin Stache geholt. Denn neben dem Licht soll in naher Zukunft auch Schall erzeugt werden. "Dazu werden wir eine Metallschale mit Wasser füllen, diese ist mit den Schallwellen verbunden. Diese Wellen werden dann auf Wasserwellen übertragen und die Vibration wird sichtbar", erläutert der Projektbetreuer. Doch bis es soweit ist, müssen die Schüler noch viel rotieren und ausprobieren. Bisher hat das Projekt bereits zwei Jahre Zeit in Anspruch genommen, doch die Brandiser geben nicht auf. Schließlich soll am Ende nicht nur heiße Luft herauskommen.

Linda Dietze
Leipziger Volkszeitung Muldentaler Kreiszeitung Seite 20, Datum 09.10.2008

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