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Aus Pflegeheim wird Sozialservice gGmbH (23.09.2008)

Rochlitzer Betreuungseinrichtung gibt sich neuen Namen - Vor dem Tag der Generationen Ausstellung eröffnet
Von Galina Pönitz
Klaus Peschel, freischaffender Journalist und Fotograf aus Altenburg, eröffnete
seine Ausstellung im Rochlitzer Rathaus. -Foto: Mario Hösel

Rochlitz. "Alt und Jung unter einem Dach" - nach diesem Konzept arbeitet die Städtische Alten-Pflege- Heim gGmbH Rochlitz seit Jahren. Mit dem 1. Tag der Generationen am Sonnabend ist es dem Unternehmen gelungen, diesen Inhalt nach außen zu tragen: Sowohl Besucher als auch Akteure gehörten allen Altersgruppen an. Der Informationstag bot auch den Rahmen für die Auswertung des Wettbewerbes, zu dem das Unternehmen aufgerufen hatte, um sich einen neuen Namen zu geben. Ab dem 1. Januar 2009 wird die Städtische Alten-Pflege-Heim gGmbH Sozialservice gGmbH heißen. Der Vorschlag der Rochlitzerin Inge Müller ging als Sieger hervor. Am Vorabend des Informationstages wurde im Rathaus eine Fotoausstellung eröffnet. Unter dem Titel "Würde. Leben mit Alzheimer" präsentiert der Altenburger Journalist und Fotograf Klaus Peschel bis zum 17. Oktober knapp 50 Fotos von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind. Sie leben oder lebten in einem Altenpflegeheim in Brandis. Wie die Schau entstand, erklärte Werner Bärsch, damals Leiter dieser Einrichtung und heute Vorsitzender der Alzheimergesellschaft Sachsen: "Früher kamen demenzkranke Menschen in geschlossene Abteilungen. Mit der Wende setzte ein radikaler Umbruch in der Altenpflege ein. Es geht nicht mehr nur um gesundheitliche Betreuung, sondern auch um soziale Hilfe und Zuwendung. Wir wollten dokumentieren, wie sich diese Form der Betreuung auswirkt. Bei der Suche nach einem Weg zum Ziel traf ich Klaus Peschel", sagte Bärsch. Die Ausstellung zeigt, wie sehr das Gesicht Spiegel der Empfindungen ist. Die Fotos stellen positive Emotionen der Betroffenen, wie Freude, Lebenslust, auch Nachdenklichkeit in den Vordergrund, ohne negative Gefühle, wie Aggressionen, Wut oder Einsamkeit auszugrenzen. Sie machen deutlich, dass Menschen heute nicht in einem Altenpflegeheim wohnen, um zu sterben, sondern um zu leben. Peschel zeigte sich vor allem vom Rathausfoyer beeindruckt. "Das ist etwas anderes, als wenn die Fotos beidseitig auf Aufstellern befestigt sind. Die Ausstellung in diesem Haus bietet eine gewisse Intimitä", sagte er.
Der Tag der Generationen, den die Alten-Pflege-Heim gGmbH gemeinsam mit Partnern aus dem Rochlitzer Pflegenetzwerk veranstaltete, bot Besuchern Informationen rund um Betreuung, Pflege und die entsprechenden Dienstleistungen, die in Rochlitz verfügbar sind, verbunden mit jeder Menge Unterhaltung, zu der mit den Kindern des DRK-Hortes und den Mädchen und Jungen des Freizeitzentrums "Schloßaue" die junge Generation beitrug. -Interview

Freie Presse
Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Seite 1 der Lokalausgabe Rochlitz am 22. September 2008

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