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Hier ist Fühlen keine Schande Neue Tastboxen im Brandiser Sinngarten eingeweiht  (21.07.2008)

Brandis. Neuigkeiten aus dem Sinngarten des Brandiser Seniorenzentrums: Auf dem Freigelände wurden in dieser Woche die Tastboxen neu bestückt, mit denen die Sinne älterer Menschen geschärft werden sollen. Hinter den kleinen Türchen verbergen sich Gegenstände, die die Heimbewohner erfühlen können - Wäscheklammern, Tannenzapfen, Wolle und anderes. Als Hilfestellung für die Angehörigen wurden die Fächer jetzt erstmals beschildert. "Mit den Tastboxen wird die Erinnerungsarbeit angeregt und dem Umstand entgegengewirkt, dass im Alter die Umwelt weniger bewusst wahrgenommen wird", erklärt Hans-Werner Bärsch, Vorsitzender des Fördervereins Altershilfe Muldental. Der Sinngarten sei wichtiger Bestandteil der therapeutischen Arbeit mit den Heimbewohnern. Besonders die Sinne Demenzkranker werden gezielt angesprochen. "Da gerade im Alter Wahrnehmungen wie Sehen, Hören, Riechen, Tasten, Fühlen und Schmecken stark abnehmen, können mit Hilfe verschiedener Spielgeräte die Sinne wieder angeregt und Vergessenes neu erlebt werden." 2005 war der Garten auf Initiative des Fördervereins eröffnet worden und ist seitdem stetig gewachsen. So gehört ein Barfußfeld zum Parcour. "Ostseesand, Feld, Steine und vieles mehr - alles soll den Fußreflex wecken." Zudem können Klanggeräten Töne und Melodien entlockt werden, Hochbeete mit Gemüse und Früchten spenden Düfte. Ein Trödelbogen, Wasser- und Feuerstellen gehören ebenso dazu wie Ruhezonen und sogar ein Kaninchenstall. "Der Sinngarten ist ein Stück Natur, in dem die Bewohner zur Mobilität animiert werden sollen", erklärt Bärsch. Rege genutzt wird auch ein markierter Rundweg von 200 Metern, der sich um Haus 1 schlängelt - ein bewährtes Hausmittel gegen Antriebslosigkeit und Bewegungsunlust.

Simone Prenzel
Leipziger Volkszeitung Muldentaler Kreiszeitung Seite 20, Datum 19.07.2008

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