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Weltalzheimertag 2015 (18.10.2015)

Der Weltalzheimertag findet jedes Jahr am 21. September statt und soll weltweit auf die Alzheimerkrankheit und ihre Folgen für die betroffenen Menschen und ihre Familien aufmerksam machen.
Da gibt es auch 2015 in Deutschland die verschiedensten Veranstaltungen und wir finden das auch notwendig, da Demenz immer noch schambehaftet und in vielen Bereichen der Gesellschaft tabuisiert wird.
In Deutschland leben 1,5 Mio. Menschen mit einer Demenzdiagnose. Die meisten sind über 75 Jahre alt, doch gibt es auch eine kleine Zahl von Betroffenen, die bereits vor dem 60. Lebensjahr erkranken.
Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz. Den Erkrankten fällt es zunehmend schwer, sich zu erinnern, planvoll zu handeln, sich räumlich und zeitlich zu orientieren. Manche entwickeln Verhaltensweisen, die für ihr Umfeld schwierig sind, z. B. ständiges Nachfragen oder Umherwandern.
Die Alzheimer-Krankheit ist bisher nicht heilbar, doch es kann viel getan werden, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern.
Die Deutsche Alzheimergesellschaft in Berlin hat diesen Tag unter das Motto:
Demenz – Vergiss mich nicht– gestellt.
Menschen mit Demenz verlieren zwar nach und nach ihr Gedächtnis, aber sie besitzen weiterhin viele andere Fähigkeiten, mit denen sie am Leben teilnehmen können. Sie haben ein Recht darauf, mit ihrer Krankheit akzeptiert und unterstützt zu werden.
Die Selbsthilfegruppen Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen und Bennewitz unter dem Förderverein Altershilfe Muldental haben anlässlich des diesjährigen Weltalzheimertages zu einer Veranstaltung am 24. September 2015 im Plenarsaal der Stadtverwaltung Wurzen eingeladen.
Wir wollten mit dem Vortrag über Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Diagnose und Therapie der Alzheimerkrankheit und zum dualen ärztlichen Betreuungskonzept Praxis/Forschung, viele Interessierte informieren.
Gehalten wurde der Vortrag von Dr. med. Erik Strauß, Facharzt für Neurologie, Arzneimittelforschung Leipzig GmbH, Kopfzentrum Leipzig, Leiter Fachbereich Neurologie, Psychiatrie/Psychotherapie und Schmerztherapie.

Oberbürgermeister Herr Röglin eröffnete die Veranstaltung und begrüßte alle Interessierte an dem Krankheitsbild Alzheimer-Demenz, fand dazu einfühlsame Worte. Er würdigte den Einsatz von Frau Tost, Leiterin der SHG Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen, der zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat und auch ihre Arbeit für die SHG Wurzen. Er sei froh, dass es diese SHG gibt.
Hans Werner Bärsch, Vorsitzender des Fördervereins Altershilfe Muldental wurde von Frau Tost, Leiterin der SHG Wurzen, ebenso begrüßt, wie alle Anwesenden aus den SHG für pflegende Angehörige und aus anderen Einrichtungen, die sich professionell um Menschen mit Demenz kümmern und sie versorgen sowie andere Interessierte an den Menschen mit Demenz..
Herr Bärsch stellte Herrn Dr. Strauß allen Zuhörern vor und übergab ihm das Wort zu seinem Vortrag.
Es war sehr interessant und sicher für alle sehr lehrreich, wo kommt diese Erkrankung her, was passiert im Gehirn eines Erkrankten und wie ist der Stand der Forschung dazu.
Anschließend gab es noch eine offene Diskussionsrunde unter Leitung von Herrn Bärsch. Es wurde von einigen Anwesenden Fragen zu diesem Problem Alzheimer-Krankheit und der Forschung und Studien dazu gestellt, die von Dr. Strauß beantwortet werden konnten..
Von der Arzneimittelforschung waren zwei Vertreterinnen da, um auf eine Studie zur Verbesserung der Gedächtnisleistung aufmerksam zu machen und dazu Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen. Es wurde von vielen in Anspruch genommen.
Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Strauß für seinen informativen Vortrag, der zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen hat, und ich glaube jeder hat seine Sichtweise auf diese Krankheit erweitern können.
Auch der Stadtverwaltung Wurzen danken wir für ihre jährliche Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung zum Weltalzheimertag.
Unsere besondere Anerkennung gilt den Menschen, die öffentlich ihr Interesse an den Menschen mit Demenz an diesem Nachmittag zeigten, denn sie und ihre Angehörigen brauchen die Hilfe und das Verständnis ihrer Freunde, Nachbarn und des gesellschaftlichen Umfeldes.

Beate Tost
Leiterin SHG Alzheimer/Demenz-Angehörige
Wurzen

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