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Brandis: Einer frühen Diagnose muss sofort die Therapie folgen dürfen (20.08.2015)

Dr. Erik Strauß war am 30.07. 2015 vom Förderverein Altershilfe Muldental e. V. zu einem Vortrag zum Thema Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Diagnose und Therapie der Alzheimerkrankheit – Duales ärztliches Betreuungskonzept Praxis / Forschung eingeladen.

Der Neurologe, der Leiter des Fachbereiches Neurologie des Leipziger Kopfzentrums ist, machte deutlich, dass bereits zum Zeitpunkt der ersten subjektiven Veränderungen Therapien erforderlich wären. Doch zu diesem Zeitpunkt erfüllten die Betroffenen noch nicht die Kriterien für eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien, die die Lebensqualität des Betroffenen erhöhen könnten und möglicherweise sogar den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, kommen aus diesem Grund sehr oft nicht zum Einsatz.

Eine zugelassene Therapie gibt es erst, wenn klinische Veränderungen des Gehirns eingetreten sind und nach ICD 10 die Diagnose Demenz bei Alzheimer Krankheit zu stellen ist. Dabei sind die Mediziner inzwischen technisch in der Lage, die Mechanismen die zur Erkrankung führen werden, wesentlich eher darzustellen.

In der anschließenden Diskussion mit Hans-Werner Bärsch und Dr. Strauß machten die zahlreichen Veranstaltungsteilnehmer im Altenpflegeheim Bergstraße deutlich, dass dieses Thema für Angehörige, Betroffene und Pflegende äußerst wichtig ist.

Die Hoffnung auf eine baldige Zulassung eines Medikaments zur Verhinderung der Alzheimer-Erkrankung teilt Dr. Strauß nicht: Es fehlt das Verständnis für den zugrunde liegenden Prozess.

Weitere Fragen beschäftigten sich mit der Kommunikation im Sprechzimmer. Angehörige forderten, dass Ärzte anders mit Betroffenen und Angehörigen reden. Dabei geht es um Einfühlungsvermögen, Zeit und eine verständliche Sprache.

Gepostet am 7. August 2015 by Eva Helms

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