Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
 
   

Förderverein Altershilfe Muldental e.V., An den Birken 1, 04821 Brandis

 
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Die preisgekrönten guten Seelen des Muldentals (05.12.2014)

Ohne sie geht gar nichts: Ehrenämtler in Sachsen können nicht oft genug gelobt werden. "Es ist wichtig, öffentlich und laut Danke zu sagen, damit unsere Gesellschaft sieht, wie viel Unterstützung sie von ehrenamtlich Tätigen erhält«, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) am Samstag in Dresden. Gemeinsam mit Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) schüttelte Klepsch die Hände engagierter Mitbürger aus ganz Sachsen. Unter ihnen die Muldentaler Hans Werner Bärsch (Machern), Martina Beier (Brandis) und Steffi Junhold (Panitzsch), die für ihren Einsatz geehrt wurden. "Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement durchbricht die Wand, die unsere persönlichen Interessen von den gemeinschaftlichen Interessen trennt", sagte Rößler. An die Ehrenamtlichen gewandt, betonte Klepsch: "Sie gestalten mit Ihrem Engagement unsere Welt mit, verbessern sie, verändern sie, prägen sie. Und tun gleichzeitig und unbewusst etwas für sich selbst. Denn wir Menschen haben die tolle Eigenschaft, uns selbst Gutes zu tun, indem wir anderen Gutes tun."

Im Plenarsaal des Sächsischen Landtages verlieh die Ministerin Anerkennungsurkunden an die Gäste. Hans-Werner Bärsch wurde als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Fördervereines Altershilfe Muldental gewürdigt. Er ist Gründer von sechs Selbsthilfegruppen für Alzheimer- und Demenz-Angehörige im Landkreis Leipzig, die wichtige Anlauf- und Informationsstellen für Erkrankte und Angehörige geworden sind. Eines von vielen Beispielen für die Arbeit des Vereins ist das Projekt "Sinngarten" im Seniorenzentrum Brandis, das sich gezielt beeinträchtigten Sinnen der Betroffenen wie Hören, Riechen, Tasten widmet. Ein seit Jahren wichtiges Anliegen für Hans-Werner Bärsch ist die Aufklärung der Öffentlichkeit rund um das Thema Alzheimer und Demenz. Neben Vorträgen ist ein einprägendes Beispiel hierfür die Ausstellung "Leben mit Demenz", die mit Fotograf Klaus Peschel entstand.

Martina Beier spendet Trost, wo er am nötigsten ist. Als Mitglied im Team der ehrenamtlichen Hospizhelfer der Diakonie betreut sie schwerkranke und sterbende Menschen in den oft einsamsten Stunden. Vor ihrem ersten Einsatz hat sie einen Kurs besucht, in dem sie lernte, sich zu öffnen und die richtigen Worte zu finden. Inzwischen ist sie für intensive Begleitungen mitunter täglich im Einsatz. Zudem steht sie als Akutfrau für spontane Notfälle zur Verfügung. Auch wenn jemand anscheinend nicht mehr ansprechbar ist, redet sie mit den Sterbenden, liest vor, hält die Hand und ist auch für die Angehörigen da.

Und die Dritte im Bunde der ausgezeichneten Muldentaler: Steffi Junhold aus Panitzsch, die als Mitbegründerin und Vorsitzende des Leipziger Vereines der gemeinnützigen Organisation Live Music Now nach Dresden eingeladen war. Der Verein organisiert Veranstaltungen in sozialen Einrichtungen. Live Music Now vermittelt die Grundüberzeugung des Dirigenten Lord Yehudi Menuhin, dass Musik Therapie ist, und verbindet sie mit der Unterstützung junger Musiker, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins organisieren eintrittsfreie Konzerte in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen. thl



Leipziger Volkszeitung Ausgabe Muldental 24.11.2014



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