Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
 
   

Förderverein Altershilfe Muldental e.V., An den Birken 1, 04821 Brandis

 
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Wenn ehrenamtliche Arbeit Freude macht und anderen Menschen - Rat und Hilfe bietet: (10.08.2014)


  • die Angehörigen wollen den Fachmann und nicht den Besserwisser. Fachliches Wissen gepaart mit Herz und Verstand, das ist der Weg zum Erfolg

     

  • die Einheit von Familie, Ehrenamt und das persönliche Sein ist der Grundpfeiler erfolgreicher Arbeit. Wird das Ehrenamt überbetont, gibt es bei den anderen Komponenten echte Probleme.

     

  • wichtig ist auch, man muss sich Verbündete suchen. Ehrenamt lebt in der Gemeinschaft. Ehrenamt ist wie eine Familie

     

  • beachte: nicht alles selber machen. Die hohe Kunst der ehrenamtlichen Arbeit besteht darin, andere von deinen Ideen und Maßnahmen zu begeistern. Nimm aber auch zur Kenntnis, auch andere haben oft tolle Ideen.

     

  • Freundlichkeit und Zeit haben für die Belange der Anderen ist ein Markenzeichen unserer Arbeit.

     

  • unsere Ratschläge sollen zu etwas raten und nicht den anderen erschlagen.

     

  • denke immer daran, du wirst als Strohhalm sehr ernst genommen, obwohl du viel, aber nicht alles weißt.

     

  • die betroffenen Angehörigen sind deine Multiplikatoren. Sie loben oder tadeln dich. Es liegt an dir, was die Öffentlichkeit von dir hält.

     

  • wenn wenig Geld in der Kasse ist, verzage nicht. Es wird nie genügend vorhanden sein. Dein Reichtum ist deine Güte und deine Hilfsbereitschaft. Suche dir hauptsächlich Sponsoren, die Einsicht, Verständnis und eventuelle persönliche Erfahrungen mit dieser Erkrankung gesammelt haben. Beachte: es ist weniger eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Verteilung. Bis das einmal vernünftig geregelt ist, vergehen noch viele Jahre. Warum schimpfen und ärgern, wir machen doch sowieso immer weiter, das wissen auch die anderen. Geld ist wichtig, aber nicht alles. Das ist das was uns auszeichnet: aufwendige, notwendige und sinnvolle Arbeit zum Wohle hilfsbedürftiger Menschen mit wenig finanziellen Mitteln aber mit viel Herz zu leisten.

     

  • Erfolgserlebnisse sind wichtig. Wenn du keine hast, verschaffe dir selbst welche. Ideen haben Ehrenamtliche ja genug. Erfolgserlebnisse, Dank und etwas Lob ist der Antrieb für unsere Arbeit. Fehlt diese Seite, klemmt es in unserer Arbeit, auch wenn du es überspielst.

     

  • Ehrenamt – heißt auch vor allem, sich ständig weiterzubilden. Stillstand – bedeutet mit halber Kraft tätig zu sein. Immer ist Qualität gefragt. Viel schafft oft sehr wenig und wenig kann, wenn es gut gemacht wird, viel erreichen.

     

  • deine erarbeiteten Projekte sind gut, wenn sie etwas bewegen. Die Erarbeitung sollte aber kürzer sein, als die Laufzeit. Auch hier gilt: achte darauf, dass du vor lauter angebotenen Projekten, deine Arbeit im Auge behältst.

     

  • versuche, deine innere Ruhe nicht zu verlieren, lass die Spatzen pfeifen, pfeife mit und sei lieb zu diesen Geschöpfen. Denke daran, jeder auf dieser Welt hat seine Bestimmung und auch einmal einen schlechten Tag.


Tipps und Ratschläge von Klaus Wudmaska,

Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Plauen-Vogtland e.V. Selbsthilfe Demenz

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