Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
 
   

Förderverein Altershilfe Muldental e.V., An den Birken 1, 04821 Brandis

 
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Menschen mit Demenz Allein zu Haus ? (09.06.2014)

Das Thema Demenz und vor allem die davon Betroffenen werden immer noch außerhalb der Öffentlichkeit sprich im Verborgenen, den eigenen vier Wänden behandelt.
Nur wenige tragen es nach außen, obwohl es schon ein gesellschaftliches Anliegen darstellt. Der „Förderverein Altershilfe Muldental e.V.“ hat sich unter anderem dem Thema der „Pflege von Altersdemenz betroffener Menschen“ gestellt.
Um die Betroffenen und vor allem die pflegenden Angehörigen direkt zu erreichen haben sich unter dem Dach des Fördervereines in Brandis, Bennewitz, Wurzen, Grimma, Bad Lausick und Colditz Selbsthilfegruppen gebildet.
Darüber hinaus wird durch Flyer, Internetauftritt und andere Dokumentationen versucht, dem immer breiteren Kreis der Betroffenen eine Plattform zu schaffen.
Die Bilderdokumentation „Menschen mit Demenz nicht allein zu Hause“ des Fotoexperten Herrn Peschel war ein Schritt des Fördervereines öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Sie wurde bereits vielfach im Muldental ausgestellt.
Der Vorsitzende des Vereines Herr Bärsch hat nunmehr die Bildausstellung in die Landeshauptstatt bringen können.
Im Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz war die Ausstellung 14 Tage zu sehen. Am 28.Mai wurde sie von der Ministerin Frau Christine Clauß, weiteren Vertretern des Ministeriums, der AOK Plus Sachsen Herr Tschirch, Leitern der Selbsthilfegruppen, Angehörigen und Betroffenen mit einem Diskussionsnachmittag beendet.
Herr Bärsch erläuterte anfänglich nochmals die Idee der Ausstellung und stellte die anwesenden beteiligten Betroffenen und die Leiter seiner Selbsthilfegruppen vor. Er würdigte an Beispielen die aufopfernden und engagierten ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Selbsthilfegruppen.
Die Ministerin Clauß dankte für die gelungene Ausstellung die Sie besonders bei ihren abendlichen Betrachtungen, in Ruhe zur Entspannung beeindruckt hatte.
Sie erläuterte, dass das Problem der stetigen Zunahme dieser Krankheit in der Politik angekommen ist. Lösungswege werden gesucht. Dabei sind solche Initiativen wie sie Herr Bärsch aufzeigte, um viele zu erreichen von besonderer Bedeutung.
Mit einer ganz besonderen Freude, was sie sich auch anmerken lies, dankte Frau Clauß der sehr überraschten Leiterin der Selbsthilfegruppe Wurzen Frau Tost. Sie überreichte ihr die „Sächsische Ehrenamtskarte“ für ihr außergewöhnliches Engagement gewürzt mit einer „Danke schön CD“ des Ministeriums.
Im anschließenden Rundgang wurden viele Details nachgefragt und erläutert. In den sehr angeregten Unterhaltungen wurde der Ministerin die positive Einflussnahme der Selbsthilfegruppen bei der Bewältigung der schweren Pflegeaufgaben der Angehörigen dargestellt. Durch das Wegbrechen der gesellschaftlichen aber auch privater Verbindungen ist die Selbsthilfegruppe Kommunikationspartner, Berater, Helfer und Wissensvermittler in einem. Hier treffen sich Menschen mit gleichem Schicksal und damit Verständnis für den Anderen.

Die Ausstellung in Dresden war für alle Betroffenen und deren pflegende Angehörigen ein weiterer Meilenstein für das Verständnis nunmehr auch in der Politik. Wir hoffen dass die Selbsthilfegruppen im Kompetenzgerangel nicht auf der Strecke bleiben. Sie waren wirksam und hilfreich als die Krankheit in der Öffentlichkeit noch keine Lobby hatte. Dank an den Initiator im Muldentalkreis Herrn Bärsch.

Manfred
Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Bennewitz


Ministerin Frau Clauß überreicht Frau Tost
Leiterin der Selbsthilfegruppe Wurzen
die Auszeichnung

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