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Veranstaltung anlässlich des Weltalzheimertages 2012 - Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Bennewitz (15.12.2012)

Für den 26. September 2012 hatte der Förderverein Altershilfe Muldental e. V. und die Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Bennewitz eine Einladung zur öffentlichen Veranstaltung im Saal der Gemeindevertretung Bennewitz anlässlich des Weltalzheimertages 2012 unter dem Thema „Kommunikation mit Menschen mit Demenz“ ausgesprochen.

Dazu war Dipl.-Betriebswirt Klaus Wudmaska, Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft Plauen/Vogtland e.V. Selbsthilfe Demenz als Referent eingeladen.

Die Moderation erfolgte durch Frau Röttgen, als Leiterin der SHG Alzheimer/Demenz-Angehörige Bennewitz.

Sie begrüßte alle Interessierten an diesem Thema zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz, den Bürgermeister der Gemeinde Bennewitz, Herrn Spalteholz und den aus Plauen angereisten Referenten Herrn Wudmaska auf das herzlichste.

Der Bürgermeister der Gemeinde Bennewitz sprach eindrucksvolle Worte zur Begrüßung und lobte die Zusammenarbeit zwischen SHG, Gemeinde und anderen öffentlichen Vereinen und Institutionen, die durch die rührige ehrenamtliche Arbeit von Frau Röttgen möglich wurde, zum Wohle der betroffenen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.

Danach referierte Herr Wudmaska über die Kommunikation bei Demenz:
Vor allem kommt es darauf an, Brücken zu bauen für Menschen mit Demenz durch eine wertschätzende Kommunikation.
Seine Erfahrungen in der Kommunikation mit Menschen mit Demenz schilderte uns Herr Wudmaska auf beeindruckende Art und Weise, da er viele Jahre selbst in einem Pflegeheim arbeitete:

- Die Grundvoraussetzung für die Arbeit mit Menschen mit Demenz ist seine Persönlichkeit, seine Lebensgeschichte, seine Vorlieben, Abneigungen, Bedürfnisse kennen zu lernen und dadurch sein Verhalten besser interpretieren und darauf reagieren zu können.

- Es gibt kein absolutes „Richtig“ oder „Falsch“ wie man mit Kommunikationsschwierigkeiten bei Menschen mit Demenz umgeht. Am besten ist es, wenn man nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ handelt und dabei herausfindet, welcher Ansatz bei einer ganz bestimmten Person in einer ganz bestimmten Situation am besten wirkt.

- Man soll versuchen, in den „Schuhen“ des Demenzkranken zu gehen.

Er sprach über die auftretenden Kommunikationsprobleme bei einer Demenz, verbal und nonverbal (das gesprochene Wort oder die Körpersprache) und über die wichtigsten Kommunikationsregeln im Umgang mit Demenzkranken. Dazu gehören:

Hören und Aufmerksamkeit, Verständnis und den Demenzkranken nicht zu überfordern.

Weiterhin gab er an sehr praxisnahen Beispielen Informationen mit auf den Weg, die es allen Angehörigen oder Pflegepersonen ermöglichen sollte, liebevoll den betroffenen Partner, Elternteil oder Großeltern pflegen und betreuen zu können. Es ist wichtig Respekt zu haben, Wertschätzung zu zeigen, keinen Zwang auszuüben, geduldig und freundlich zu sein, Wissenslücken nicht zu betonen,Selbstwertgefühl zu erhalten und noch vieles anderes mehr.

Es war für uns alle ein sehr informativer Nachmittag, da der Referent sehr viele persönliche Erfahrungen preisgegeben hat, um uns zu verdeutlichen, wie die Kommunikation auch beim Fortschreiten der Krankheit immer noch möglich sei.

Unser Dank galt Herrn Wudmaska für seine Ausführungen.

B. Tost
Mitglied der SHG Bennewitz
30.10.2012

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