Förderverein Altershilfe Muldental e.V.
 
   

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Veranstaltung anlässlich des Weltalzheimertages 2012 (23.09.2012)

Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen

Für den 6. September 2012 hatte der Förderverein Altershilfe Muldental e.V. und die Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen eine Einladung zur öffentlichen Veranstaltung im Plenarsaal der Stadtverwaltung Wurzen anlässlich des Weltalzheimertages 2012 unter dem Thema
"Die Krankheit verstehen – zusammenleben" ausgesprochen.

Dazu hatten wir uns die Referenten Diplompsychologin Frau Ina Seltmann und Herrn Rainer Schmitt von der ambulanten Betreuung Hohburg eingeladen. Die Moderation erfolgte durch Frau Tost, Leiterin der Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen.

Nach der Begrüßung aller Interessenten an dieser Veranstaltung, dem anwesenden Oberbürgermeister der Stadt Wurzen, Herrn Röglin und den beiden Referenten, brachte Frau Tost noch einige Ausführungen zu der seit Oktober 2010 bestehenden Selbsthilfegruppe Wurzen.
Anschließend machte der Oberbürgermeister Herr Röglin in seiner Begrüßungsrede mit eindrucksvollen Worten darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, diese Krankheit Alzheimer/Demenz ernst zu nehmen, vor allem angesichts der Altersentwicklung der Bevölkerung der nächsten Jahre und belegte dies auch mit beeindruckenden Zahlen. Er sei froh darüber, dass die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alzheimer und Demenzkranken hier in Wurzen gegründet wurde und seit diesem Jahr im Mehrgenerationenhaus Verein Zuversicht die monatlichen Treffen stattfinden. Er wünschte uns viel Erfolg bei unserer Arbeit und für die stattfindende Veranstaltung.
Die Diplompsychologin Frau Ina Seltmann, als erste Referentin, brachte allen Teilnehmern ziemlich intensiv nahe, wie die Hirnleistungsstörungen die Betroffenen verändern können. Welche Störungen auftreten, wie sich diese äußern, auch an einigen Beispielen.
Der weitere Referent Herr Rainer Schmitt beschäftigt sich, bedingt durch seine Arbeit mit Demenzerkrankten, sehr intensiv mit der häuslichen Betreuung der Menschen mit Demenz und hat aus verschiedenem Fachmaterial für betroffene Angehörige eine Broschüre zusammengestellt. Darüber referierte er an hand von vielen interessanten Beispielen. Als Leitfaden für die häusliche Betreuung bot er den Anwesenden an, diese zur Unterstützung bei der Pflege des betroffenen Familienmitgliedes mitzunehmen. Er verdeutlichte sehr intensiv, dass es darauf ankommt, durch entsprechendes Verhalten von Angehörigen, von Familienmitgliedern, von Freunden und Pflegenden, den Kranken mehr Lebensqualität zu verschaffen.
In der anschließenden Diskussion gab es auch Hinweise auf bestehende Probleme, und Erkenntnisse, die besagen, dass eine gute Information über die Krankheit sehr wichtig ist und die betroffenen Angehörigen im Umgang mit ihren erkrankten Familienmitgliedern entlasten kann.
Besonders notwendig ist es, alle Hilfen, die angeboten werden auch annehmen zu können, was leider nicht immer sehr einfach für die Betroffenen ist. Auch zu den Treffen der Selbsthilfegruppe zu kommen, kann eine Erleichterung für schwierige Momente sein.
Wir denken, es war eine gelungene Veranstaltung, die auch vielen Interessierten Neues vermitteln konnte. Unser Dank gilt den Referenten und der Stadt Wurzen für die tatkräftige Unterstützung für diesen informativen Nachmittag.

B. Tost
Leiterin Selbsthilfegruppe
Alzheimer/Demenz- Angehörige Wurzen
10.9.2012

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