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Bericht der Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen für das erste Halbjahr 2012 (21.07.2012)

Die Selbsthilfegruppe Alzheimer/Demenz-Angehörige Wurzen trifft sich seit Januar 2012 im Mehrgenerationenhaus Verein Zuversicht zu ihren monatlichen Gesprächsrunden und hatte bisher jeden Monat interessante Themen:

Januar - Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung mit einem Rechtsanwalt des Fördervereins Alterhilfe Muldental e.V.

Februar - Ansprüche und Voraussetzungen der Pflegeversicherung erläutert von der AOK Plus

März - Informationen zu der neuen Pflegereform 2012, die ab 2013 zu Veränderungen führt; sie bringt keine grundsätzliche Neuordnung der Pflegeversicherung, aber z. B. Demenzkranke bekommen mehr Geld. Dies wurde erläutert von der Barmer GEK.

- Am Anfang stehen viele Fragen, wenn man merkt, dass sich der Angehörige
verändert. In der Mehrzahl merken wir die Wesensänderung nicht sofort, oder messen ihr keine Bedeutung bei – schieben es auf den Alltagsstress. Eine Erkrankung mit der Demenz vom Typ Alzheimer ist schon im Voraus erfolgt – ca. 10 Jahre – ehe sie richtig bemerkt oder diagnostiziert wird. Die Erkrankten merken es als erstes, das gewisse Abfolgen nicht mehr richtig funktionieren. Sie entwickeln einen Mechanismus zum Ausgleich der entstandenen Defizite. Dafür setzen sie ihre noch verbleibende Kreativität wirkungsvoll ein. Ein frühzeitiges Erkennen wird den Nahestehenden deshalb erschwert. Auch wenn sie Anzeichen feststellen und zum Arzt gehen, tun sich diese, aus unseren Erfahrungen, schwer, die genaue Diagnose zu erstellen. Bitte gehen sie zusammen zur Sprechstunde und hören sie sich selbst alles an. (Ohne Vollmacht entscheidet darüber der Patient oder Arzt)
In der Selbsthilfegruppe tauschen wir uns offen aus. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppen haben sich durch ihren direkten intensiven Kontakt mit den Erkrankten ein umfangreiches Potential an Wissen angeeignet.
Sollten Sie Anzeichen einer entstehenden Erkrankung bemerken, finden Sie auch den Weg zu uns. Wir können den Erkrankten zwar nicht helfen, aber den Angehörigen den Umgang mit dieser Erkrankung erleichtern. Eines ist klar, das Schweigen, vielleicht sogar leugnen oder gar wegschließen, bringt keinem Befriedigung. Sie lernen bei uns, offen mit der Krankheit umzugehen, die Betroffenen in die Gemeinschaft zu integrieren - nicht zu isolieren. Es kann jeden ereilen. Unsere Mitglieder die den schmerzlichen Verlauf und Ausgang der Alzheimererkrankung schon erfahren mussten, bleiben mit ihrem Wissen meist der Gruppe erhalten und unterstützen so uns Angehörige bei unserer schweren Aufgabe. Danke dafür. -
Manfred H. SHG

April - dieses Mal stellte sich Herr Schmitt von der psychologischen Praxis Ina Seltmann aus Hohburg vor, die ambulante Betreuung vom Demenzkranken im Rahmen der zusätzlichen Betreuungsleistungen anbieten, fachlich sehr kompetent.

Mai – Die Gesprächsrunde im Monat Mai betraf die Wichtigkeit der Ergotherapie bei dem Krankheitsbild der Alzheimer/Demenz, an verschiedenen Beispielen von der Ergotherapeutin demonstriert und vorgetragen.

B.Tost SHG Wurzen
01.07.2012

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